Dezernat für Verkehrsrecht

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Handy am Steuer

WEICHEL | RECHTSANWALTSKANZLEI

Es ist verboten, während der Fahrt ein Handy zu benutzen. Das Handyverbot hat den Zweck, gefährliche Blickabwendungen vom Verkehrsgeschehen und damit einhergehende Unfälle zu vermeiden. Der Gesetzgeber hat jüngst das Handyverbot neu formuliert, so dass nunmehr nahezu alle Geräte der Unterhaltselektronik und der Informationstechnologie ebenfalls unter das Handyverbot fallen.

Steht fest, dass ein Verstoß gegen das Handyverbot vorliegt, droht sofort ein Bußgeld in Höhe von 100,00 EUR sowie eine Eintragung im FAER.

Der vorliegende kleine Ratgeber soll Ihnen kurz aufzeigen, welche Verhaltensweise konkret sanktioniert werden 

Das Handyverbot

Seit der Gesetzesänderung ist nicht nur das Telefonieren mit dem Handy am Ohr verboten. Tatsächlich ist die Nutzung sämtlicher Funktionen untersagt, also auch das Verfassen und Lesen von Textnachrichten. Aber auch das bloße Ablesen des Displays fällt bereits unter das Handyverbot.

Das Verbot umfasst nicht nur Handys. Auch alle weiteren elektronischen Geräte, die „der Kommunikation, Information oder Organisation“ dienen, also Geräte der Unterhaltungselektronik oder Geräte zur Ortsbestimmung (Navigationsgeräte), dürfen während der Fahrt nicht mehr bedient werden.

Leistungen

Verkehrsunfall

Unfallregulierung

Schmerzensgeld

Straf- und Bußgeldrecht

Fahrerlaubnisrecht

Fahrverbot

Autokaufrecht

KFZ-Leasing

Werkstatt- und Reparatur

MPU-Verfahren

Kraftfahrtversicherung

Bußgelder beim Handyverbot

 

Beim Telefonieren geblitzt?

Wenn Sie zu schnell unterwegs waren und gleichzeitig ein Handy genutzt haben, liegt rechtlich gesehen Tateinheit vor. In einem solchen Fall sind nicht beide Einzelstrafen zu addieren, sondern eine Gesamtstrafe zu bilden. Das bedeutet zunächst, dass Sie nicht doppelt zahlen müssen. 

Allerdings ist bei tateinheitlich begangenen Ordnungswidrigkeiten zu beachten, dass der Regelsatz angemessen erhöht werden kann. In der täglichen Praxis wird hiervon ständig Gebrauch gemacht, indem zumeist die Hälfte des geringeren Bußgelds dem höheren Bußgeld aufgerechnet wird.

 

Auch hierfür gibt es zahlreiche komplizierte gesetzliche Regelungen, die die Behörde zu beachten hat. Daher empfiehlt es sich immer, den Bußgelbescheid von uns zu prüfen zu lassen! 

Handyverstoß in der Probezeit

Gerade junge Leute sin dafür bekannt, dass sie auf ihr Handy einfach nicht verzichten können. Für Fahranfänger ist das doppelt gefährlich, denn hier droht die Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie die Anordnung eines Aufbauseminars!

Warum zum Anwalt?

Wir kennen die neuste Rechtsprechung und wissen genau, welche Einwände gegen Handyverstoße erfolgsversprechend sein können.

Auch kommt es immer wieder zu formalen Fehlern, die sich zu Ihren Gunsten auswirken können und gegebenenfalls auch zum Wegfall der Geldbuße und der Punkte im Flensburger Register führen. Oftmals ist es auch so, dass die tatsächlichen Feststellungen zum Verstoß nicht ausreichen, um Ihnen die Ordnungswidrigkeit tatsächlich gerichtsfest nachzuweisen.