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Fiktive Abrechnung auch beim Leasingfahrzeug?

Nach einem Verkehrsunfall stellt sich regelmäßig die Frage, was mit dem beschädigten PKW geschehen soll. Als Geschädigter haben Sie das Recht frei darüber zu entscheiden, ob Sie den PKW reparieren lassen wollen oder ob Sie sich die zur Reparatur erforderlichen Kosten auszahlen lassen wollen. Letztere Variante bezeichnet man als fiktive Abrechnung.


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Gilt dies auch bei einem Leasingfahrzeug?


Unter Zugrundelegung der Entscheidung des BGH vom 29.01.2019 nur dann, wenn der Leasinggeber sein Einverständnis hierzu erklärt. Sollen also die fiktiven Reparaturaufwendungen gefordert werden, ist hierüber zunächst das Einverständnis des Leasinggebers einzuholen. Andernfalls wird die in Anspruch genommene Haftpflichtversicherung die geltend gemachten Ansprüche zunächst zurückweisen.


Volltextentscheidung:

BGH, Urt. v. 29.1.2019 – VI ZR 481/17

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